Heumilch - Der Geschmack von Reinheit 

Wer:

Franz Obereisenbuchner hat die Hof-Molkerei auf dem Hof der Familie in den letzten Jahren aufgebaut. Die Landwirtschaft führen die Eltern Franz sen. und Loni Obereisenbuchner. In der Molkerei sind zusätzlich fünf Mitarbeiter tätig.

Wo:

Malerisch umgeben von den eigenen Wiesen und Weiden liegen Hof und Molkerei im Alztal, das einst die wilde Alz geformt hat.
Alztaler Hofmolkerei Obereisenbuchner, Hutlehen, 44, 84518 Hutlehen - bei Garching im Landkreis Altötting.

Das Besondere:

Die Kühe des Hofes fressen nur das Gras auf der Weide und im Winter das eigene Heu, ergänzt durch etwas eigene Luzerne und Mais. 
Silage, also vergorene Futtermittel, kommen nicht in den Futtertrog und gibt es auf dem ganzen Hof nicht. Das garantiert den Geschmack der Milch. Er ist rein wie bei Alm-Milch. Und nur so kann sie den Qualitäts-Namen "Heumilch" tragen, mit dem Gütesiegel der ARGE-Heumilch. 
Und: die Heumilch wird in einer schönen, braunen Glasflasche verkauft. Die Deckel der Molkereiprodukte sind Aluminium-frei.

    

Ihre Tiere:

Der Betrieb ist ein reiner Milchviehbetrieb mit circa 60 Milch-Kühen. Zur Verbesserung der Milch-Inhaltsstoffe ist die Fleckvieh-Herde vor allem mit den dunkleren Jersey-Rindern eingekreuzt. Mit ihrer Milch bekommt man auch ohne Zusatz von Milchpulver einen festeren Joghurt.

Ihr Land:

Neben 24 ha Weiden gibt es16 ha Dauergrünland, auf dem das Gras zum Schneiden und Trocknen für Heu als Winterfutter wächst. Auf 10 ha Acker wird Luzerne-Gras-Gemisch angebaut, das den Kühen Eiweiß liefert, und auf etwa 2 ha Körnermais, der wiederum der Energie-Lieferant im Futter ist.
Dadurch können die Kühe ohne Futtermittel-Zukauf vollständig vom eigenen Gras und Ackerbau ernährt werden.

Die Technik:

Das Herzstück der Heumilch-Produktion, die neue Heu-Trocknungs-Anlage, ist seit dem Winter 2016/17 in Betrieb. In der großen Halle wird das eingefahrene Gras auf einem Rostboden mit Hilfe eines warmen Luftstromes getrocknet. Die Energie für die Erwärmung und Ventilation kommt zwar aus dem Stromnetz, aber mit den eigenen Fotovoltaik-Anlagen wird genauso viel Strom ins Netz zurück gespeist, so dass der Hof energieneutral wirtschaftet.

     

Die Hof-Molkerei:

Franz Obereisenbuchner ist gelernter "Molker-Meister"; nach der Landwirtschaftslehre hat er noch Molkereifachmann gelernt, modern Milchtechnologe genannt. Er hat sich in seiner Molkerei hauptsächlich auf Heumilch-Frischprodukte spezialisiert. 

     

Die Produkte:

Als TAGWERK-Marke gibt es von der Alztaler Hofmolkerei:
Heumilch -  Sie enthält im Vergleich zu anderer Milch doppelt so viel Omega-3-Fettsäure und weitere wertvolle Inhaltsstoffe.
Schlagrahm, Sauerrahm, Creme fraiche,
Naturjoghurt, fettarmer Jogurt, Erdbeer-, Heidelbeer- und Mango-Joghurt, 4-Korn-Flocken-Joghurt, Topfen, Hüttenkäse.
Scamorza - damit hat Franz Obereisenbuchner einen italienischen Käse zum regionalen Produkt gemacht.

Am Hof und auf Märkten verkauft Franz auch Butter, die heiß begehrt ist, aber natürlicherweise das seltene "Filetstück" innerhalb der Milch-Produkte; und außerdem verschiedene Käsesorten, wie etwa Graukäse, ein würziger Mager-Käse für besondere Liebhaber.

   

Wo wird verkauft:

In den TAGWERK-Märkten, auf zahlreichen Märkten und im Hofladen - einer Art "Selbstbedienungs-Schrank" mit Frischmilch-Automaten, der 24 h geöffnet ist.

Was Franz Obereisenbuchner wichtig ist:

"Bio ist toll. Ich stehe voll dahinter! Wichtig ist auch, dass der Kunde weiß wer hinter einem Produkt steht, dass das nicht anonym ist. Mir sind die kurzen Wege wichtig - der regionale Gedanke. Und darüber hinaus, am eigenen Hof zu verarbeiten. So kommt meine Milch nicht weg und wird mit anderer Milch vermischt.
Ich bin ein Idealist, wenn ich sage: Es geht, mit gescheiter Milch, auch ohne Trickserei und Zusätze, gute Molkerei-Produkte zu bekommen."

Was er an seiner Arbeit liebt:

"Ich habe immer gute Sachen auf meinem Tisch. Wenn es mir selber schmeckt, dann mache ich es gerne. Und die Wertschätzung durch den direkten Kontakt zum Kunden ist eine schöne Bestätigung."

Wo liegt die Herausforderung:

"So einen Betrieb knippst man nicht einfach so an. Es hängt viel dran: die Wirtschaftlichkeit, die Arbeitszeiten, der Umgang mit den Mitarbeitern, alle Fragen der Qualität. Es ist schon viel passiert seit den Anfängen und immer noch entwickeln wir weiter." 

Qualitätssiegel:

EU-Öko-Kontrollstelle 006, Biokreis

       

Was Franz Obereisenbuchner an TAGWERK schätzt:

"Dadurch dass TAGWERK beides ist, Genossenschaft und Großhandel, dass es eigene TAGWERK-Läden gibt, sind wir am Kunden näher dran. Und insgesamt ist der menschliche Kontakt sehr angenehm."

Was TAGWERK an der Alztaler Hof-Molkerei gut findet:

"Franz  hat viele Ideen hat und  er entwickelt seine Molkerei ständig weiter. Durch seine Offenheit ist die Zusammenarbeit sehr schön. Wir sind froh, seine besonderen Heumilch-Produkte  unseren Kunden im TAGWERK-Sortiment anbieten zu können."

Und außerdem:

Franz Obereisenbuchner liebt den Austausch, mit Kunden Kollegen und Gleichgesinnten. Deshalb ist er in verschiedenen Netzwerken aktiv: in der Heumilch ARGE Deutschland, im BioRegio Betriebsnetz, in dem Öko-Bauern sich treffen, im Genuss-Netzwerk JRE, in dem Erzeuger und junge Sterneköche sich begegnen. Und nicht zuletzt war er auch als Gemeinderat in Garching an der Alz engagiert.

Mehr - auch über Hoffeste und Käse-Kurse - erfahren Sie unter:

www.alztaler-hofmolkerei.de

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