Die Haupt-Protagonisten sind hier die Kinder

Wo:

Mitten im Münchner Stadtteil Gräfelfing liegt ein Hof, der im Jahr 2005 von seiner Eigentümerin Elisabeth Seidl einer Stiftung gewidmet wurde.

Worum geht es:

Der Name fasst das Programm, das die Seidlhof-Stiftung auf ihrem Hof umsetzt, gut zusammen: Stiftung zur Förderung des ökologischen Landbau- & Gartenbaus sowie der Umweltbildung.
Daraus haben sich viele interessante Projekte entwickelt, in die auch TAGWERK-Betriebe eingebunden sind. Neben der Umweltbildung geht es um die Förderung heimischer Nutzpflanzen.

Wer arbeitet mit:

Sie verstehen sich als starkes Team: Agraringenieuer und Betriebsleiter Marco Zehner, Gartenbauingenieurin Karoline Brunner, Agraringenieurin Stefanie Auer- Zehner, Sekretärin Andrea Ruf, Hausmeister und Parkpflege Nazif Hiseni, Raumreinigung Feriede Begolli. 
 
 

Was sie anbauen:

Auf den Feldern:
Auf den neun ha konzentrieren sich die Agraringenieure Marco Zehner und seine Frau Stefanie auf den Anbau von heimischen, sogenannten autochthonen Pflanzen, die in Vergessenheit geraten sind, und um Pflanzen, die gefördert werden sollen.
Das ist über die Jahr eine wechselnde Vielfalt, darunter: Buchweizen, Amaranth, Kornblumen.
Die Anbauversuche auf den Seidlhof-Äckern führte zur Saatgutvermehrung für TAGWERK-Betriebe. Den Buchweizenanbau etwa setzte der TAGWERK-Biohof Lex erfolgreich fort. 
Aktuell geht es auf dem Seidlhof darum, für den Amaranth neue Produzenten zu gewinnen. Die Ernte des Pionier-Anbaus auf dem Seidlhof stand 2017 in den Regalen der TAGWERK-Läden.
Die Kornblumen sind Teil des ökologischen Anliegens Ackerwildkräuter wieder heimisch zu machen, die verloren gegangen sind.
Neben anderen Projekten gibt es auch eine achtgliedrige Fruchtfolge aus: Kleegras, Sommeremmer, Winteremmer, Buchweizen, Leguminosen-Getreidemischung, Kartoffeln.

In der Gärtnerei:
In zwei Gewächshäusern und in Freilandbeeten baut Gartenbauingenieurin Karoline Brunner Gemüse und Kräuter an. Besonders interessant ist der Anbau essbarer Blüten, wie z.B Kapuziner Kresse, Veilchen, Ringelblumen, Borretsch, Zimmerknoblauch, Goldmelisse, Anis, u.a. 

Im Obstgarten:
60 alte und junge Obstbäume stehen auf dem Seidlhof. Deren Pflege setzen die Schüler einer Landschaftsbaum-Pfleger-Ausbildung mit dem Bio-Obstbaum-Spezialisten Josef Weimer seit einigen Jahren um.

In Biotopen:
Einige Biotop-Nischen gelten den Insekten. Eine Wildbienen-Landschaft gehört dazu. Ganz bewusst und mit Detailkenntnis sind Brutstätten für bestimmte Arten gebaut. Gezielt werden Brutpflanzen und Schmetterlingsblüher angebaut und Rückzugsmöglichkeiten für Schmetterlinge gefördert. 

Das Besondere:

Der Anbau wird gemeinsam mit Schulkindern gemacht, die dabei die Pflanzen unserer Ernährung kennen lernen. So wird das Stiftungs-Ziel Umweltbildung verwirklicht.

Was der Stiftung wichtig ist:

Es geht Ihnen um vergessene Schätze: besondere Pflanzen, vom Aussterben bedrohte Insekten oder Natur-entfremdete Menschen, denen natürliche Nahrungsmittel wieder nahe gebracht werden.

 

TAGWERK finden sie gut, weil... 

"... TAGWERK regionale, ökologische Landwirtschaft unterstützt und kleinbäuerlcihe Strukturen. Außerdem schätzen wir das gemeinschaftliche Denken und finden die kurzen Wege gut."

   

TAGWERK schätzt an der Seidlhofstiftung, dass:

... der Seidlhof  forschend im Pflanzenbau tätig ist, und damit die TAGWERK-Erzeuger, mit denen er kooperiert, im ökologischen Landbau unterstützt. Für die TAGWERK-Verbraucher ist der Seidlhof außerdem ein Ort der Bildung und Begegnung.

Zur Geschichte:

Der Seidlhof betrieb seit 1974 ökologischen Anbau und einen Hofladen, seit 1977 widmete er sich dem Anbau seltener Pflanzen (Einkorn, Dinkel, Öllein, Amaranth, Buchweizen und Kräutern). Elisabeth Seidl war Gründungsmitglied von Naturland.. 2005 gründete sie die Stiftung, der sie den Hof vermachte.

Qualitätszertifikat:

Naturland, EU Öko-Kontrollstelle

          

Die Angebote:

Umweltbildung für Schulklassen und für Lehrer/innen und Referendar/innen.
Vorträge, Treffen der Arbeitsgruppe Biodversität, Bienenkisten-Workshops, ein Obsttbaumpfleger-Kurs.
Zwei Mal im Jahr öffentliche Führungen. 

Weitere Infos unter:

www.seidlhof-stiftung.de

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