Aktuelle Meldungen

TAGWERK  auf dem Heldenmarkt in München


Informieren - Erleben - Einkaufen, für einen nachhaltigen Konsum war am 17. und 18. März die Devise auf dem Münchener Heldenmarkt. Dort wurden zu vielen Lebensbereichen nachhaltige Alternativen gezeigt -  von Lebensmitteln über Mobilität bis hin zu Geldanlagen. Am TAGWERK Stand waren der Förderverein und die Genossenschaft vertreten. TAGWERK Markenleiterin Bea Rieger (im Bild) freute sich über das rege Interesse, bei der Verköstigung der Würste der TAGWERK Bio Metzgerei. Am Beispiel der Metzgerei wurde vielen interessierten Verbrauchern gezeigt, wie wichtig die ökologischen Kreisläufe von der Tierhaltung, über die Schlachtung und Verarbeitung bis auf den Teller ist.


Viele Münchner konnten außerdem im Gespräch erfahren, (im Bild) mit Michael Rittershofer, Geschäftsführer vom TAGWERK mit Förderverein,  wie der Städter durch bewusste Lebensweise Anteil hat an der Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft hat. Und wie wir alle gemeinsam unsere Zukunft gestalten können. Denn: Bio braucht Stadt und Land!

 

Was Bauern für die Vögel tun können

Rebhuhn, Autor: Andreas Hartl

Sich für etwas einsetzen kann man nur, wenn man auch weiß für was. Am 28.2 ging es darum, wie Bauern den Vögeln helfen können. Das Interesse war groß. Der Saal des des Gasthauses Huber in Landersdorf bei Dorfen war mit etwa 100 Zuhörern völlig überfüllt. Bei der gemeinsamen Veranstaltung von TAGWERK e.V. und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV)  zum Thema „Vogelsterben? Was können Bäuerinnen und Bauern dagegen tun?“  stellte zunächst Naturfotograf Andreas Hartl den Zuhörern mit vielen Bildern die Schönheit und Vielfalt des Lebens entlang der Bäche vor. Dabei wartete er mit manch überraschendem Detail über Insekten, Fische und Vögel auf. Hartl machte aber auch deutlich, wie sehr dieser beeindruckende Lebensraum in Gefahr ist.

Matthias Luy, Leiter der Bezirksgeschäftsstelle des LBV erklärte danach, worauf der Rückgang der Vogelwelt zurückzuführen ist:  nämlich auf den Verlust an Lebensraumstrukturen, dem Einsatz von Pestiziden, intensive Düngung und die Trockenlegung der Landschaft. Doch das Anliegen von Luy war vor allem aufzuzeigen, wie Landwirte dazu beitragen können, die Artenvielfalt wieder zu erhöhen. Dazu stellte er eine Reihe von Tipps vor, die von einfachen Hilfsmaßnahmen für Schwalben im Stall oder Nistkastenkonstruktionen für die Mäusejäger Turmfalke und Schleiereule bis hin zu Maßnahmen für Rebhuhn und Kiebitz im Getreide- und Maisanbau und in der Grünlandwirtschaft reichten.

Landwirtschaft und Bienen  - eine Symbiose

Der Landwirt braucht die Biene und die Biene den Landwirt. Und wir alle brauchen beide - denn ohne  Zusammenarbeit von Landwirten und Imkern, wachsen viele Nahrungsmittel nicht. Die Brisanz des Themas brachte über 200 Menschen, den Landrat, fünf Bürgermeister/innen der umliegenden Gemeinden und den Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes zu einem Vortragsabend in Obertaufkirchen zusammen. Eingeladen hatten die Öko-Modellregion Isental, der Bienenzuchtverein Buchbach und der Imkereiverein Stierberg.  Vier Referenten*innen trugen interessante Aspekte zusammen mit der Moderation von Michael Rittershofer vom TAGWERK-Förderverein.

Margot Erber, Bio-Imkerin aus Haag ging auf die Bedeutung der Honigbienen für die Landwirtschaft ein und zeigte etwa die Ertragsunterschiede mit und ohne Bienenbestäubung. Prof. Dr. Bernhard Zimmer, Landwirt und Bio-Imker aus Piding, wies die Bedeutung der Wildbienen hin. Denn die Honigbienen allein reichen nicht aus für die Bestäubung unserer Kulturpflanzen. Maria Lohmeier erklärte, wie wichtig es is für die Bienen ist, dass eine kontinuierliche Abfolge von Pollen, Nektar und Honigtau tragenden, blühenden Pflanzen von März bis Oktober für die Bienen zur Verfügung stehen und wies auf Maßnahmen hin, um diese sogenannte Trachtlücken zu vermeiden. Matthias Nirschl von der Unteren Naturschutzbehörde Mühldorf stellte Fördermöglichkeiten im Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm vor.

Fotos: Margot Erber, Dr. Bernhard Zimmer, Rosa Kugler

Ökologie rundherum

Nicht nur die Lebensmittel im Ottobrunner Biomarkt TAGWERK Arkade stehen im Respekt für ökologische Kreisläufe - nun bietet der Laden am Margreider Platz auch Ottobrunns erstes öffentliches Büchertausch-Regal. Biomarkt-Leiterin Cornelia Schlund (Bild-Mitte) freut sich, ihrer Kundschaft nun auch "Nahrung für den Geist" anbieten zu können. 
Gemeinsam mit der Gemeinderätin Erika Aulenbach, der Initiatorin des Projektes, und dem Bürgermeister Thomas Loderer  eröffnete sie das Holzregal in der Kaffee-Ecke des Biomarktes, das sich sehr schnell mit vielen Mitbringseln der Kunden füllte, darunter Kinderbüchern, Krimis, anspruchsvolle Literatur. Es ist eine weitere Verführung, die in die Arkade einlädt. Bio- und Bücherfreunde können sich in der Leseecke treffen, aktiv am Bücher-Recycling teilnehmen, Schätze mitnehmen und mitbringen.

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Die schönste Veranstaltung der Öko-Erlebnistage 2017

 

Als äußerst gelungen wurde die Veranstaltung der TAGWERK Biometzgerei  „Mit Hirn, Herz und Genuss“ prämiert. Stattgefunden hatte das 5-Gänge-Menü bereits am 29.September 2017. Und jetzt zeichnete der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner zusammen mit Josef Wetzstein, dem Vorsitzenden der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern, dieses Event mit einem Preis aus. Die TAGWERK Bio Metzgerei wurde auf der Messe „Bio Fach“ in Nürnberg am 15.02.18 mit einem Sonderpreis prämiert.

Dr. Michael Rittershofer und Beatrice Rieger nahmen die Urkunde für den „Sonderpreis Verarbeitung beim Wettbewerb schönste Veranstaltung der Öko- Erlebnistage 2017“ stellvertretend für das ganze TAGWERK-Team entgegen.

Das Team mit den Köchen Gilbert Bielen und Michael Niedermeier, sowie dem Biersommelier Sebastian Lang von der Brauerei Riedenburger ist sich einig: „Es hat viel Freude gemacht, das Thema Ganztierverwertung auf diese lukullische Weise den Menschen nahe zu bringen. Nur so macht „Bio-Metzgern“ Sinn; das Tier wertzuschätzen, indem es ökologisch und artgerecht gehalten und gefüttert wird, stressfrei geschlachtet und ganzheitlich ver-WERT-et wird“. 

Und Bea Rieger, Leiterin der TAGWERK Markenentwicklung, lässt durchblicken, dass sich das Team schon an die Planung weiterer Kochveranstaltungen gemacht hat.

Frisch & Fein auf der Landshuter Umweltmesse

Am Sonntag, den 11. März um 13.00 Uhr hält Reinhard Gromotka Landshuter TAGWERK-Ladner und Geschäftsführer der TAGWERK Biometzgerei im Rahmen der Landshuter Umweltmesse einen Vortrag zum Thema:

"Kann man überhaupt noch Fleisch essen?"

Der Landshuter TAGWERK-Laden Frisch & Fein präsentiert sich  auf der Landshuter Umweltmesse an einem Stand zusammen mit der TAGWERK-Bio-Metzgerei und der Biobusserl Schokoladen-Manufaktur. Zu finden sind sie im attraktiven Catering-Bereich zwischen den beiden Hallen der Messe.
Verschiedene TAGWERK-Produkte werden zum Kennenlernen und zur Verköstigung bereit stehen.

Der Eintritt zur Messe und dem Vortrag ist frei.
Die Messe ist von Freitag, den 9. bis Sonntag, den 11. März täglich von 10 - 18 Uhr geöffnet.

MESSEGELÄNDE - SPARKASSENARENA
Niedermayerstraße 100
84036 Landshut
http://www.la-umwelt.de/messe

Das freut die Freisinger Ladnerinnen!

Fair, bio und freundlich - so beschreibt ein Kunde den TAGWERK-Laden in Freising in einem Leserbrief an das Freisinger Tagblatt. Er setzt dabei den Laden in Zusammenhang zur Welt-Solidarität des Weltladens.

Wertvolle Edelmetalle recyceln

Jedes Handy in Deutschland wird nur ca. 18 Monate genutzt und dann durch ein neues ersetzt. Die ausgedienten Mobiltelefone verschwinden häufig in irgendwelchen Schubladen. Doch die kleinen Schatzkisten enthalten wertvolle Metalle wie Gold, Silber oder Platin. Für deren Abbau werden große Naturflächen zerstört, Menschen werden vertrieben, die Arbeit in den Minen ist gefährlich, der Lohn gering und Kinderarbeit keine Seltenheit. Umso wichtiger, dass die Telefone fachgerecht recycelt werden.

Wobei auch hier – genauso wie für andere Konsumgüter – gilt: Recycling ist gut, aber nur die zweitbeste Lösung. Noch besser ist die komplette Vermeidung von Abfall. Wer also sein Handy möglichst lange nutzt, spart Rohstoffe und Energie noch effektiver, als es durch das Recycling möglich ist. Die Sammelaktion soll also nicht dazu verleiten, sorglos immer wieder ein neues Gerät anzuschaffen.

Initiiert wurde die Aktion vom Dorfener Fair-Weltladen DUKA und der Agenda 21 Dorfen. Eine Sammelbox steht nun auch im TAGWERK-Laden. Die eingeworfenen Geräte werden einem fachgerechten Recycling zugeführt bzw. zur Weiterverwendung aufgearbeitet. Der Erlös aus dem Recycling kommt über Mission EineWelt und dem Eine Welt Netzwerk Bayern Bildungsprojekten in Liberia, El Salvador und Bayern zugute.

Im Bild die Beteiligten der Sammelaktion im Dorfener Fair-Weltladen, wo die Aktion startete.

Mehr Informationen zur Sammelaktion unter: www.handyaktion-bayern.de

Die Genossenschaft vernetzt sich

... und so sieht es dann auf der Facebook-Seite aus.

TAGWERK war wieder mit dabei

„Wir haben es satt“: So hieß es am 20. Januar wieder in Berlin. Zum achten Mal fand die Demonstration für eine ökologischere und gerechte Landwirtschaft statt. Zum achten Mal organisierte der TAGWERK e.V. mit Beteiligung verschiedener BUND Naturschutz-Kreisgruppen einen Aktionsbus nach Berlin. Und es hat sich wieder gelohnt – auch zum achten Mal.

Durch den unermüdlichen Bürgerprotest haben wir viel erreicht: So haben wir die Agro-Gentechnik in Deutschland bislang verhindert und TTIP auf Eis gelegt. Doch gibt es weiter viel zu tun: Schwerpunkte der Demo waren diesmal die unsägliche Glyphosatzulassung durch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und der dramatische Insektenschwund. Über 30.000 Menschen protestierten dagegen.

Besonders bemerkenswert ist es jedes Jahr wieder, wie breit das Bündnis der Demonstrierenden aufgestellt ist: von Naturschutzverbänden, über Bauern-, Imker- und Anbauverbänden, politischen Akteuren und Initiativen für gentechnik- und patentfreies Saatgut, bis zu Organisationen des fairen Handels und Verbänden, die sich für Ernährungssicherheit und -souveränität einsetzen.  So war auch dieses Jahr die Demo nicht nur ein starkes Zeichen an unsere Politiker, sondern auch eine warme Dusche bei kaltem Wetter für alle Teilnehmer*innen, die wieder erfahren durften: In unserem Protest und in unserem Engagement für eine bessere Welt sind wir nicht allein.

Logisch: öko-logisch Reisen

"Öko-logisch Reisen" heißt das Programm der TAGWERK-Reisen für 2018. Ökotourismus - das heißt Energie-sparend Reisen, Naturnähe erleben, das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung fördern. In mehreren Vorträgen und Info-Ständen wird Rudi Oberpriller Gedanken zum verantwortungsvollen Reisen vorstellen. Er berichtet über Radtouren zu Biobetrieben in der TAGWERK-Region, durch Deutschland und zu unseren europäischen Nachbarn und präsentiert die TAGWERK-Reisen für 2018.

Wer den Winter mit den ersten Plänen für die schöne Jahreszeit erhellen will, kann dies tun am:

Fr. 12.1.2018 im TAGWERK-Laden Gröbenzell, am Infostand von 15-19 Uhr
Do. 18.1.2018 im TAGWERK-Laden Dorfen, im Vortrag von 18 - 20 Uhr
Fr. 19.1.2018 im TAGWERK-Laden Marktschwaben, im Vortrag 17 - 19 Uhr
Fr. 26.1.2018 im Biomopoulos in Eglharting, am Infostand 15 - 19 Uhr.

Weitere Infos unter:
www.tagwerk.info
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 08081 / 2223

   

   

 

Essen ist politisch  -  Der Agrarindustrie die Stirn bieten

Zwei starke Mottos stehen im Januar an der Spitze der Demo 2018 in Berlin, zu der der BUND Naturschutz in Kooperation mit zahlreichen anderen Organisationen zur Demonstration aufruft: für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und gerechten Welthandel.

Der TAGWERK-Förderverein organisiert wieder eine gemeinsame Fahrt im Bus. Melden Sie sich bei Interesse jetzt an!

 

Bio-Backstube für Kinder

Viele Kinder sind in die Bio-Backstube der Öko-Modellregion Isental auf dem Adventsmarkt in Buchbach zum Plätzchenbacken gekommen. In der warmen Wirtsstube im Gasthaus zum Falken konnten die Kinder mit allerlei köstlichen Zutaten backen und anschließend diese selbst gebackenen Plätzchen vernaschen, oder mit nach Hause nehmen. Im Bild sind sie mit Michael Rittershofer zu sehen, der mit Rosa Kugler zusammen das Projekt Öko-Modelregion leitet. Gebacken wurde natürlich mit biologisch, regional und fair erzeugten Lebensmitteln. Aber nicht nur das Backen war Thema. Die Kinder konnten bei einem Quiz mitmachen, bei dem ihnen Fragen zum Thema Landwirtschaft, Boden und Getreide gestellt wurden.

Damit die Kinder nach Herzenslust backen konnten, hat Alexandra Lechner gegen eine Spende für den Waldorfkindergarten Felizenzell bunte Öko-Modellregion-Kinderschürzen für die Veranstaltung genäht. Wirtin Andrea Apfelböck beherbergte die Bio-Backstube heuer zum zweiten Mal und ist immer angetan von dem geschäftigen Backen der Kleinen. Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Unterstützern - insbesondere Annalena Brams und Lisa Oberpriller, die beim Backen tatkräftig mitgeholfen haben!

Biomopoulos - Ein Laden besonderer Art

Am Samstag, 18.11.17 luden die Inhaber des TAGWERK Ladens Biomopoulos, Karin und Periklis Dimopoulos, in Eglharting zu einem TAGWERK-Erlebnistag ein. Biomopoulos ist ein Laden ganz besonderer Art. Dort können sich die Kunden gerne auch einmal bei einer Tasse Kaffee hinsetzen und ausruhen. Man kann spüren, wie wichtig Karin und Perikles Dimopoulos ihre Kunden sind.

Bei dem TAGWERK-Erlebnistag konnte man bei vielen Verkostungen von TAGWERK-Produkten auch sein Wissen über TAGWERK testen. Mit einem Quiz quer durch die TAGWERK-Welt hatte man die Möglichkeit, neben Produktpreisen und einem heißen Wintergetränk auch einen Einkaufsgutschein zu gewinnen. Dazu mussten im Laden verschiedene Stationen besucht werden.
 

Zur Begrüßung gab es einen heißen Apfel-Aronia-Birne-Saft vom Biohof Wimmer - ein köstliches Wintergetränk, serviert von Mitarbeiterin Julia. Zusammen mit dem Gewürzkuchen aus der Backmischung von Monika Drax gab es eine gute Einstimmung in die kalte Jahreszeit.

Weiter ging es zum Senfregal, vor dem eine Kostprobe der neuen TAGWERK-Senfe der Senfmanufaktur Ostallgäu zum Probieren standen.

Die neuen TAGWERK Milchprodukte wurden von der TAGWERK-Mitarbeiterin Rosemarie Reinehr angeboten und erklärt. An der Metzgerei-Theke lockten dann Köstlichkeiten von der TAGWERK Biometzgerei.  Zum Abschluss gab es für die Sinne eine Vielfalt von Getreidesorten zum Sehen, Fühlen und Riechen und Säfte zum Verkosten.


Und schließlich ließen auch zwei Glücksfeen die Herzen höher schlagen, als sie die Preise gezogen hatten. Die Siegerin, der die Mädchen am Telefon ihren Gewinn eines 20,- € Einkaufsgutscheines erzählen durften, teilte diesen spontan mit den süßen Glücksfeen.

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Rückblick des TAGWERK-Fördervereins

Der TAGWERK-Förderverein präsentierte bei der diesjährigen Mitgliederversammlung am 17.11. einen Rückblick auf das vergangene Jahr:
Viele Projekte für die Förderung standen 2016 auf dem Programm: Von konkreten Umsetzungen wie dem Aufbau der Lieferpartnerschaft von TAGWERK mit Barnhouse und verschiedenen Naturschutzprojekten bis hin zu einer sehr vielseitigen und kreativen Öffentlichkeitsarbeit. Stets geht es dabei darum, so erläuterte Vorstand Michael Rittershofer, mehr Verständnis für den Öko-Landbau, für regionale Wirtschaftskreisläufe und für den Naturschutz zu erreichen. Dabei werden alle Altersgruppen angesprochen.
Außerdem stellte der Verein den rund 35 zusammengekommenen Mitgliedern den neuen Arbeitssitz in Algasing vor.

Die Liefergemeinschaft zwischen der Firma Barnhouse und etwa 40 TAGWERK-Bio-Bauern: Es ist vollbracht auf der Biofach wurde im Beisein des Landwirtschaftsministers Helmut Brunner der Rahmenvertrag feierlich unterzeichnet.

Ernten-Danken-Teilen: Erntedankfest mit Gottesdienst und gemeinsamen Essen mit Umweltministerin Ulrike Scharf auf dem Biohof Lex.

Interkulturelles Kochen mit Flüchtlingen und Einheimischen: Gemeinsames Kochen und Essen von fremdländischen Gerichten mit regionalen Biozutaten.


Für die Kinder gab es auch Angebote, so etwa das Plätzchenbacken in der TAGWERK-Biobackstube.

Und auch die Schulveranstaltung zum Thema Ackerwildkräuter: Auch der Schwindegger Bürgermeister Dr. Karl Dürner (in der Mitte) steht auf den „Brettern“, um das ausgesäte Ackerwildkräuter-Saatgut anzutreten.

TAGWERK geht beispielhaft voran

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Der Dokumentarfilm „10 Milliarden, wie werden wir alle satt“ von Regisseur Valentin Thurn geht dieser hochbrisanten Frage nach.
Am Samstag, den 18. November hat der Bund Naturschutz Ortsgruppe Weichs zu einem Filmabend eingeladen. Zur anschließenden Diskussion wurde Dr. Michael Rittershofer, Geschäftsführer des TAGWERK Vereins und Vorstandsmitglied der TAGWERK Genossenschaft zusammen mit   Marianne Heidner, Leiterin der Landwirtschaftsschule Puch und Andreas Schöfbeck, Vorstand BKK Provita gebeten.


Die Referenten beantworteten die Fragen, welche die rund 70 Zuschauer mit fundierten und kritischen Betrachtungen stellten.  Im Filmes werden kleinere Projekte zur Lebensmitttel-Erzeugung vorgestellt, die ahnen lassen, dass kleingliedriger regionaler Anbau weltweit am ehesten in der Lage ist, die Menschen zu ernähren. Dass der derzeit erfolgsversprechendste Ansatz die Schaffung kleinstrukturierter Erzeuger-Verbraucher-Verbände ist, das konnte auch Dr. Michael Rittershofer an mehreren Beispielen von der TAGWERK Verbraucher- und Erzeugergenossenschaft anschaulich machen.
Alle waren sich einig,  dass Nachhaltigkeit und Ressourcen sparende Erzeugung, sowie ein Bewusstseinswandel in der Ernährung notwendig sind, um nicht in die Katastrophe zu schlittern, und dass jeder Einzelne seinen Teil dazu beitragen muss und nicht die Verantwortung an Andere weitergeben kann. Die Ernsthaftigkeit der Situation wurde von den Rednern sowie vom Publikum mehrfach unterstrichen.

Im Bild von links nach recht: Rick Rieger (BUND), Andreas Schöfbeck BKK Provita), Marianne Heidner (Landwirtschaftsschule Puch), Dr. Michael Rittershofer (TAGWERK), Petra Hoch-Dosch (BUND).

link zum Trailer

 

 

 

 

 

 

 

Farbenfrohe Vielfalt auf dem TAGWERK-Acker 

Was könnte besser passen: Eine bunte Kinderschar sät heimische Ackerwildkräuter an, damit unsere Felder wieder farbenfrohe Vielfalt bekommen. So geschah es auf den Feldern des TAGWERK-Bauern Hilarius Häußler am 26.Oktober. Zum Säen gehört das Andrücken der Samen in die Erde dazu. (im Bild)

 

Die Aussaat war Teil eines Projektes zur Wiederbelebung und zum Erhalt der Artenvielfalt auf unseren Äckern. Diese ist dringend benötigt für das Überleben der Insekten und der Vögel und somit des gesamten Ökosystems. Im ganzen Landkreis Mühldorf können Biobauern mit Grundschulen im Rahmen der Ökomodellregion Isental, an der der TAGWERK Förderverein mitarbeitet, kooperieren.  Die Projektpartner sind hier der Bund Naturschutz, die Wildlandstiftung Bayern und die Untere Naturschutzbehörde Mühldorf.

Das Saatgut wird von ökologisch bewirtschafteten Feldern mit Restbeständen seltener Arten von Saatgutvermehrer Georg Hans aus Obertaufkirchen gewonnen und vermehrt. Die Kinder kamen von der Grundschule Taufkirchen/Oberneukirchen auf den Häußler Hof und waren bei der Aussaat und beim Andrücken der Aussaat mit großem Eifer dabei. Sie durften auch ihr Wissen zu den heimischen Wildkräutern wie z.B. Klatschmohn, Kornblume, Feldsalat und Echten Frauenspiegel präsentieren, das sie mit ihren Lehrerinnen vorbereitet hatten. Hilarius Häußler bedankte sich am Ende der Aktion bei den Kindern dafür, dass sie die Aussaat der bunten Vielfalt so tatkräftig unterstützt haben. Dafür erhalten sie im nächsten Sommer einen „Lohn“, nämlich den Anblick eines farbenfrohen und lebendigen Ackers.

   

Förderverein feiert in der Biometzgerei

Um in Sachen Ganztierverwertung mehr Bewusstsein zu entwickeln, hat der TAGWERK e.V. zu seinem 30. Geburtstag zu einem 5-Gänge-Menü der besonderen Art geladen, nämlich mit Fleischgerichten jenseits von Filet, Lende und Bratenstücken.
Es gab: Ochsenmaul auf Rübensalat, Pilz-Cappuccino mit Bries, Gebratenes Ochsenherz mit Portweinjus und Gemüsepüree, Geräucherte Hochrippe mit Erdäpfel und Krautsalat sowie Schafskäsepraline mit Rindersalami und Honig.
Jeder Gang – Speisen und Biere – wurden unterhaltsam durch den Biokoch Gilbert Bielen und den Biersommelier Sebastian Lang eingeführt. 

   

Das Kochteam: Die Bioköche Gilbert Bielen (2.v.r.) und Michael Niedermeier (1.v.r.) mit ihren fleißigen Küchenhelfern (v.l.) Benedikt Hofstetter, Philipp Rittershofer und Hilarius Häußler. Sie servierten einen Schmaus für Auge, Gaumen und Überzeugung.

     

Die Gäste wurden nicht nur mit feinen Speisen verwöhnt, sondern auch mit ausgewählten Biobieren vom Riedenburger Brauhaus - kredenzt von Anita Gromotka, TAGWERK-Ladnerin und Beatrice Rieger, TAGWERK Marken-Leiterin (linkes Bild v.l).
Für Interessierte gab es natürlich eine Metzgereiführung mit der neuen Betriebsleiterin Barbara Kolonko (mittleres Bild).
Für die wunderbare musikalische Untermalung des Abends sorgte die Auer Geignmusi mit TAGWERK-Fördervereins-Mitarbeiterin Rosa Kugler an der Bratsche

(Siehe auch ausführlichen Bericht in der TAGWERK-Zeitung - ab 6. Dezember in den TAGWERK-Läden)

TAGWERK - Unsere Bio Nachbarn