TAGWERK geht beispielhaft voran

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Der Dokumentarfilm „10 Milliarden, wie werden wir alle satt“ von Regisseur Valentin Thurn geht dieser hochbrisanten Frage nach.
Am Samstag, den 18. November hat der Bund Naturschutz Ortsgruppe Weichs zu einem Filmabend eingeladen. Zur anschließenden Diskussion wurde Dr. Michael Rittershofer, Geschäftsführer des TAGWERK Vereins und Vorstandsmitglied der TAGWERK Genossenschaft zusammen mit   Marianne Heidner, Leiterin der Landwirtschaftsschule Puch und Andreas Schöfbeck, Vorstand BKK Provita gebeten.


Die Referenten beantworteten die Fragen, welche die rund 70 Zuschauer mit fundierten und kritischen Betrachtungen stellten.  Im Filmes werden kleinere Projekte zur Lebensmitttel-Erzeugung vorgestellt, die ahnen lassen, dass kleingliedriger regionaler Anbau weltweit am ehesten in der Lage ist, die Menschen zu ernähren. Dass der derzeit erfolgsversprechendste Ansatz die Schaffung kleinstrukturierter Erzeuger-Verbraucher-Verbände ist, das konnte auch Dr. Michael Rittershofer an mehreren Beispielen von der TAGWERK Verbraucher- und Erzeugergenossenschaft anschaulich machen.
Alle waren sich einig,  dass Nachhaltigkeit und Ressourcen sparende Erzeugung, sowie ein Bewusstseinswandel in der Ernährung notwendig sind, um nicht in die Katastrophe zu schlittern, und dass jeder Einzelne seinen Teil dazu beitragen muss und nicht die Verantwortung an Andere weitergeben kann. Die Ernsthaftigkeit der Situation wurde von den Rednern sowie vom Publikum mehrfach unterstrichen.

Im Bild von links nach recht: Rick Rieger (BUND), Andreas Schöfbeck BKK Provita), Marianne Heidner (Landwirtschaftsschule Puch), Dr. Michael Rittershofer (TAGWERK), Petra Hoch-Dosch (BUND).

link zum Trailer

 

 

 

 

 

 

 

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