Landwirtschaft und Bienen  - eine Symbiose

Der Landwirt braucht die Biene und die Biene den Landwirt. Und wir alle brauchen beide - denn ohne  Zusammenarbeit von Landwirten und Imkern, wachsen viele Nahrungsmittel nicht. Die Brisanz des Themas brachte über 200 Menschen, den Landrat, fünf Bürgermeister/innen der umliegenden Gemeinden und den Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes zu einem Vortragsabend in Obertaufkirchen zusammen. Eingeladen hatten die Öko-Modellregion Isental, der Bienenzuchtverein Buchbach und der Imkereiverein Stierberg.  Vier Referenten*innen trugen interessante Aspekte zusammen mit der Moderation von Michael Rittershofer vom TAGWERK-Förderverein.

Margot Erber, Bio-Imkerin aus Haag ging auf die Bedeutung der Honigbienen für die Landwirtschaft ein und zeigte etwa die Ertragsunterschiede mit und ohne Bienenbestäubung. Prof. Dr. Bernhard Zimmer, Landwirt und Bio-Imker aus Piding, wies die Bedeutung der Wildbienen hin. Denn die Honigbienen allein reichen nicht aus für die Bestäubung unserer Kulturpflanzen. Maria Lohmeier erklärte, wie wichtig es is für die Bienen ist, dass eine kontinuierliche Abfolge von Pollen, Nektar und Honigtau tragenden, blühenden Pflanzen von März bis Oktober für die Bienen zur Verfügung stehen und wies auf Maßnahmen hin, um diese sogenannte Trachtlücken zu vermeiden. Matthias Nirschl von der Unteren Naturschutzbehörde Mühldorf stellte Fördermöglichkeiten im Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm vor.

Fotos: Margot Erber, Dr. Bernhard Zimmer, Rosa Kugler

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