Hühner und Felder im Kreislauf der Natur

Wer arbeitet mit:

Josef Bauer, Birgit Haider, Otto, Eva, die Eltern, Auszubildende und Praktikanten 

Wo:

Tiefenbach bei Landshut

Was den Seepointers wichtig ist:

Die intakte Natur bewahren. Die Arbeit mit der Natur ist für Josef Bauer eine sinnvolle Arbeit, die auch ökonomisch funktionieren soll. Etwas Gutes tun und davon leben können - das ist ihm wichtig. Besonders liegt ihm am Herzen, dass die bäuerliche Struktur in der Landwirtschaft erhalten bleibt. In der Region für die Region zu arbeiten.

Und übrigens:

Seepointer ist ein ganz alter Name. In die Point, das bedeutet auf die Weide treiben. Früher waren es die Kühe, jetzt sind es die Hühner, die hier auf die Weide gehen. Und da es in der Gegend viele Weiher gibt, heißt der Hof der Seepointerhof. 

 
Was sie anbauen: Ihre Tiere Ihre Produkte
Futtergetreide: Triticale, Erbsen, Mais
Triticale-Wintererbsen-Gemenge,
Speisegetreide: Dinkel, Hafer, Roggen, Braunhirse 
Hühner, Zweinutzungshühner,
die Zweinutzungsgockel gehen an einen Tagwerk-Hähnchen Betrieb 
Eier, Eier-Dinkel-Nudeln, Eierlikör, Suppenhühner
Braunhirse u.a. Getreide,
Wildfleisch aus dem eigenen Jagdrevier, Apfelsaft

Das Besondere am Seepointer-Hof:

Die Hühner können ganzjährig an die frische Luft, auf die Weide. Ihnen stehen geräumige Familiennester mit viel Stroh, Scharr-Raum, Sitzstangen und zum Schutz auch ein Wintergarten zur Verfügung.
Dadurch haben sie ein starkes, gesundes Immunsystem. Das heißt sie brauchen keine vorbeugenden Antibiotika und natürlich auch keine leistungsfördernden Präparate, keine synthetischen Dotterfarbstoffe, keine Gentechnik. .
Der Kreislauf ist weitgehend geschlossen: Hühner - deren Mist zum Düngen - Feldanbau zum Verfüttern an die Hühner. Alles natürlich 100% Bio. Und zum Kreislauf gehört selbstverständlich auch die Nutzung regenerativer Energiequellen, v.a. Solarstrom in weitgehender Selbstversorgung.
Seit vielen Jahren ist der Seepointer-Hof ein vom Bund anerkannter Demonstrationsbetrieb für den ökologischen Landbau. Für Landwirte, Verarbeiter Verbraucher und verschiedene Gruppen werden Besichtigungen und Fachgespräche angeboten. Sie haben auch einen Seminarraum am Hof.

 

Was sie an ihrer Arbeit lieben:

Die Arbeit in der Natur, mit ihren Tieren. Den Kontakt mit Kunden und Verbrauchern beim Verkauf und bei den Besichtigungen. Das abwechslungsreiche Leben am Hof. Die Freiheit zu tun, woran sie glauben.

Was sie herausfordert:

Auch einmal Abstand von der Arbeit zu bekommen und Freiräume für die Familie und für ganz andere Dinge im Leben zu schaffen.

Was sie an Tagwerk schätzen:

"Schon den Namen 'Tagwerk' finde ich super!", sagt Josef Bauer. "Er drückt die Verbindung zum eigenen Leben aus. Und spiegelt auch diese Verbraucher-Erzeuger-Verbindung wieder.  Es ist gut, dass Tagwerk uns Erzeugern Gesichter gibt - das Gesicht hinter dem Produkt. Die Menschen bei Tagwerk sind auch tolle Menschen, die hart arbeiten."

   

Was Tagwerk an ihnen schätzt:

Die artgerechte Hühnerhaltung ist hier oberstes Qualitätskriterium. Josef Bauers Engagement für nachhaltige, zukunftsweisende Formen der Ökonomie in und um die Landwirtschaft geht über den eigenen Betrieb hinaus. Das veranlasste ihn 2012, die Regionalwert AG Isar Inn mit zu gründen, die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit in der Region verknüpft.

Ihre Qualitätszertifikate:

Naturland, EU-Bio-Siegel

      

Wo und wann wird verkauft:

Im eigenen Hofladen Mo - Sa 8.00 bis 18.00 Uhr und in den TAGWERK-Märkten.
Das Speisegetreide geht an regionale Mühlen und an die Hofpfisterei.
Die Brudergockel werden im  TAGWERK-Betrieb Graf in Steinkirchen aufgezogen. 

Mehr erfahren Sie unter:

www.bioeier.de

 

TAGWERK - Unsere Bio Nachbarn