Über Generationen aufgebaut

Wer:

Matthias Wimmer hatte das Glück, dass sein Vater vor 30 Jahren ein besonderes Bewusstsein für die Streuobstwiesen hatte und daran gedacht hat, Obst-Bäume zu pflanzen. Außerdem hat er als erster in der Gegend schon 1979 den Hof auf Bio-Anbau umgestellt. Und seine Frau Angelika begann mit dem Hofladen. Sohn Matthias fing Feuer für das Keltern und hat nach einer kaufmännischen Ausbildung noch Fruchtsaft-Technik gelernt, als bundesweit bester seiner Jahrgangs abgeschlossen und im Jahr 2006 die Hof-Kelterei übernommen und ausgebaut. Seine Frau Iris unterstützt ihn im Büro.

Wo:

Ganz im Osten der TAGWERK-Region liegt der Biohof Wimmer in Rockern 3, 84347 Pfarrkirchen

Was sie anbauen:

Die Streuobst-Wiesen mit ca. 100 großen Bäumen mit alten Apfel- und Birnen-Sorten liegen zwischen den insgesamt 20 ha Feldern und Wiesen des Hofes. Auf dessen Äckern wird Viehfutter und Speisegetreide angebaut.

Ihre Tiere:

Eine Angus-Rinderherde von 30-40 Tieren, Mütterkühen, Kälbern und Jungvieh. 

Das Besondere:

Matthias Wimmer hat die väterliche Kelterei mit professionellem Know-How und besonderer Technik ausgebaut. Am liebsten mischt er beim Keltern viele verschiedene Apfelsorten miteinander. So wird der Geschmack des Saftes besonders rund und harmonisch.
Außerdem wird der Saft - anders als in Großkeltereien - nur ein einziges Mal schonend erhitzt und direkt in die gereinigten heißen Flaschen gefüllt, ohne weitere Zwischenschritte. So entstehen aus den guten Bio-Äpfeln besonders feine Säfte, neben dem reinen Apfelsaft auch Quittensaft und seltenere Mischungen wie Apfel-Aronia-Birne, Apfel-Quitte und außerdem ein erlesener Apfel-Cidre und ein Apfelmost.

Die Produktions-Schritte der Kelterei:

Bevor es überhaupt losgeht, war Matthias Wimmer schon in den Obstgärten seiner Lieferanten, um sich ein Bild über die erwartete Ernte zu machen. Im Herbst geht es dann los:


Lieferung in Bioland-Qualität

Waschen

Reiben

Die angelieferten Früchte werden zunächst gesichtet auf ihre Qualität.

Die Früchte kommen in die Waschstraße, dann werden noch einmal die Schlechten aussortiert,

...bevor sie in einer großen, maschinellen Mühle gemahlen werden.


Pressen


Erhitzen

Abfüllen

Dann wird die Maische zwischen den großen blauen Tüchern der Presse aufgebracht und mit Hilfe von Walzen gepresst.

Der aufgefangene Saft kommt in den Pasteur und dort für die Haltbarkeit zwischen Wärmetauschern schonend auf 80 Grad erhitzt. 

Anschließend wird der noch heiße Saft in die ebenfalls heißen, frisch gereinigten Flaschen gefüllt und verschlossen. 

 


Trester Verfüttern


Abschmecken, Ausmischen

... und fertig!

Die Rinder lassen sich den Obst-Trester schmecken.

Der Kelterer schmeckt inzwischen ab. Stimmt die Mischung und ihr Verhältnis von Säure und Zucker? 

Die Produkte im Laden-Regal zeugen mit ihrem guten Geschmack von der Sorgfalt in allen Produktions-Schritten. 

Die Produkte:

Die Säfte: Apfelsaft, Apfelschorle, Apfel-Birne-Saft, Apfel-Aronia-Birne-Saft und -Schorle, Apfel-Quitte-Saft, Quittensaft und Aronia-Saft.
Außerdem Apfelmost und Apfelcidre.
Rindfleisch.

Was Matthias Wimmer wichtig ist:

"Früchte aus der Region zu verarbeiten und daraus besondere, spezielle Produkte zu machen."

Was er an seiner Arbeit liebt:

"Die Kombination aus einem Naturprodukt für ein Lebensmittel und die Technik, die es dazu braucht. Die Vielfalt der Arbeitsabläufe von der Wartung der Maschinen, über das Abschmecken und Verschneiden bis zum Betreuen der Lieferanten und Kunden."

Was ihn herausfordert:

"Der Herbst ist jedes Jahr wieder eine Zeit intensiven Druckes. Wir müssen es etwa zwei Monate lang jeden Tag hinkriegen, dass wir die Mengen und die Qualität halten können und dafür alle Maschinen in der Produktions-Kette zuverlässig laufen. "

Qualitätszertifikat:

Bioland, EU-Öko-Kontrollstelle 006

   

Wo und wann wird verkauft:

In allen TAGWERK-Läden, in allen Vollcorner-Filialen, im Naturkost-Fachhandel und im eigenen Hofladen.

Matthias Wimmer schätzt an TAGWERK:

"Es gibt viele gemeinsame Schnittmengen. Allem voran der persönliche Umgang, dass der Mensch im Vordergrund steht. Es ist halt eine Genossenschaft. Und durch die TAGWERK-Läden haben wir relativ kurze Wege um für uns interessante Mengen abzusetzen."

TAGWERK schätzt am Biohof Wimmer:

Die Säfte überzeugen durch den Geschmack und ihre Bekömmlichkeit. Und der Apfel-Cidre ist eine besondere Perle - und Zutat des TAGWERK Sommer-Aperitifs

Und außerdem:

Die Kelterei von Matthias Wimmer ist in einem weiteren Punkt einzigartig: Sie bietet als Lohn-Kelterei für jeden an, die eigenen Äpfel (ab einer Menge von 100 kg) zu Saft verarbeiten zu lassen. Dabei bekommt man den eigenen Saft zurück -  in Mehrweg-Flaschen abgefüllt. Denn die Wimmer'sche Kelterei hat die Technik um die Flaschen zu reinigen und zu befüllen. 

 

Mehr erfahren Sie unter:

www.biohof-wimmer.de 

TAGWERK - Unsere Bio Nachbarn