Ein Gemüse-Experte, der Farbtupfer in die Felder setzt

Wer:

Alexander und Eva Fuchs führen den Biohof Fuchs als Feldgemüsebauern. Obwohl er Landwirtschaft studiert hat, sagt Alexander von sich: "Ich denke eher gärtnerisch." Er war viele Jahre Berater bei Bioland, da hat er sich viel Spezialwissen angeeignet. Mit seinem Nachfolger arbeitet er noch zusammen, wenn es darum geht, neue Kartoffelsorten zu erproben.

Wo:

Viele der 85 ha, auf die der Betrieb im Lauf der Jahre durch Pachtflächen angewachsen ist, liegen direkt um den Hof in Schrobenhausen. 

Was sie anbauen:

Das Gemüse vom Biohof Fuchs ist bunt und vielfältig. Neben über 30 verschiedenen regionalen Gemüse, gibt es Spargel und Kräuter und immer wieder Neues, 2018 sind es Süßkartoffeln und Austernwurzeln.
Fuchs setzen Farbtupfer mit Blühmischungen für die Bienen und Nützlinge - und auch für das Auge. "Denn man soll es auch sehen, dass der Biobauer anders denkt."
Die traditionelle Fruchtfolge der Gegend ist Roggen - Kartoffel - Mais. Auf dem Biohof Fuchs ist sie vielfältiger: Kleegras - Kartoffel - Gemüse - Leguminosengemenge - Getreide.  Um die Fruchtfolge zu erweitern, kooperieren sie mit Nachbarn und tauschen sich die Felder beim Anbau aus. 

 

Was ihnen wichtig ist:

Ihr Augenmerk liegt auf der Bodenfruchtbarkeit und Bodengesundheit. Naturgemäß sind die meisten Böden, hier in den Ausläufern des tertiären Hügellandes nicht besonders gut, sondern sandig-kiesig. Für den Boden wird viel getan durch die Fruchtfolge, den Zwischenfruchtanbau, die Düngung mit Grüngutkompost und Wirtschaftsdünger aus der Futter - Mist - Kooperation mit einem benachbarten Naturland-Betrieb.

Die Herausforderung:

Der Klimawandel macht sich immer mehr bemerkbar mit Trockenperioden und Starkregen. Die Früchte brauchen Beregnung und der Boden muss vor Erosion geschützt werden. Extreme Temperaturschwankungen gefährden das Wachstum. Wenn durch einen plötzlichen Frost etwa die Kohlrabis platzen, kaufen die Kunden sie nicht mehr. "Dann heißt es das Mulchgerät anhängen, statt zu ernten untermulchen - und nach vorne schauen." 

Was Alexander Fuchs liebt:

"Die Arbeit ist vielseitig, die Jahreszeiten erleben wir intensiv, ich bin immer in Bewegung, ich fahre mit dem E-Mountainbike auf dem Acker, um die Felder und die Beregnung zu kontrollieren. Das finde ich super!"

Was er an TAGWERK schätzt:

"Ich kenne TAGWERK schon seit dem Studium und fand die Idee immer schon super. Das ist wirklich einzigartig, der freundliche Ton und wie wir gemeinsam einen Mittelweg im Preis finden und Abmachungen verbindlich sind. Hier wird gelebt, was die Ideale sind."

     

Was TAGWERK am Biohof Fuchs schätzt:

Alexander Fuchs stellt sich auf Kundenwünsche ein und produziert, was gefragt ist. Dabei ist er kreativ und vielfältig, probiert Neues aus.

Qualitätszertifikate:

DE ÖKO 006, Bioland

   

Mehr unter:

www.biohof-fuchs.de 

TAGWERK - Unsere Bio Nachbarn
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