Folgt man den geografischen Spuren des Muskatkürbis, findet man sich fälschlicherweise schnell in asiatischen Gefilden wieder. Er ist nämlich eine Unterart der japanischen Riesenkürbisse. Hört man dann seinen klangvollen französischen Namen ‚Muscade de Provence‘ oder auch den schlichten Titel Moschus-Kürbis, ist die Verwirrung komplett. In Wirklichkeit stammt er nämlich aus Mittel- und Südamerika, schlug dann aber auch in Europa Wurzeln. Der Muskatkürbis ist relativ anspruchslos. Am wichtigsten ist ihm die wärmende Sonne. Auch auf den Äckern in unseren Gefilden fühlt er sich sichtlich wohl.

Diesen Kürbis übersieht man nicht

Schaut man sich den Muskatkürbis genauer an, fällt einiges gleich ins Auge. Zunächst einmal ist er ein wirklich großer Bruder in der Riege der Moschuskürbisse. Lässt man ihn unter optimalen Bedingungen wachsen, erreicht er bei einem Durchmesser von rund 50 cm ein Gewicht von bis zu 40 kg. Dieses Attribut ergänzt er um ein echtes Farbenspiel. Der Muskatkürbis wechselt die Farbe in den verschiedenen Reifezuständen.  Von dunkelgrün über orange bis zu hellbraun reicht seine Farbpalette. Seine Schale ist gerippt wie ein kleines Kunstwerk von Mutter Natur.

Wertvolle und geschmackvolle Nährstoffe

Aber auch die inneren Werte des Muskatkürbis überzeugen. Im Vergleich zu anderen Kürbissorten hat der reife Muskatkürbis eine weiche dünne Schale und deutlich weniger Kerne. Sein Fleisch duftet und schmeckt sehr aromatisch. Schon der Geschmack alleine sichert ihm einen festen kulinarischen Platz auf der Herbstspeisekarte. Das toppt er noch mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Kalium, Kalzium, Zink und verschiedenen Vitaminen der Gruppen A, C, D und E. Das leuchtende Orange des Fruchtfleisches verdankt der Muskatkürbis einem sehr hohen Anteil an Beta-Carotin, das wir von den Karotten kennen. Zahlreiche Rezepte von der einfachen Kürbissuppe über die Tarte bis zu Gratin bereichert der Muskatkürbis mit seinem Geschmack. Auch in Marmeladen und Chutneys findet er Verwendung.

Tipps rund um den Muskatkürbis

Beim Kauf gibt es einen ganz einfachen Trick, um den optimalen Reifegrad zu prüfen. Klopft man mit dem Fingerknöchel gegen die Schale, sollte ein hohles Geräusch zu hören sein. Dann ist er optimal. Wichtig ist auch, dass die Schale unverletzt ist. Am besten schmeckt er, wenn noch nicht ganz ausgereift ist. Das erkennt man an der noch grünen Schale. Ist die Menge des Kürbisses zu groß, kann er gewürfelt eingefroren werden. Der Muskatkürbis lässt sich auch gut lagern. Bis zu sechs Monaten bleibt er genießbar, wenn er seinen Platz in einer kühlen Speisekammer oder im Keller findet.

Und noch ein kleiner Küchenrat! Muskatkürbis sollte geschält werden. Das Schälen ist relativ einfach.

  • Schneide mit einem großen Messer Spalten aus dem Kürbis heraus. Orientiere dich dabei an den Einkerbungen des Muskatkürbis.
  • Entferne die Kerne und das fasrige Fruchtfleisch rund um die Kerne mit einem Löffel.
  • Schneide die Schale mit einem scharfen Messer dünn von der Kürbisspalte ab.
  • Hier wird es erklärt: https://www.brigitte.de/rezepte/kochtipps

Dann geht die Verarbeitung je nach Rezept mit Raspeln, Hobeln oder würfelig Schneiden weiter. Am Ende steht aber immer ein Geschmackserlebnis.

Unser Muskatkürbisfazit

Dieser gewichtige Kürbis hat alles, was eine Herbstfrucht braucht: Nährstoffe, Geschmack, Fülle und obendrauf noch eine wunderschöne Optik!

Unsere Mukatkürbiserzeuger

Rezepte - so vielseitig und so gut!

Marinierter Kürbis

Kürbis-Kartoffel-Pflanzerl

Lauwarmer Kichererbsen-Kürbis-Salat mit Feta

 

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