Aktuelle Meldungen

Die Winterausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier (Achtung: für Darstellung mit Bildern müssen die Cookies akzeptiert werden):

 

 Ulrich Kerbl läßt eine Streuobstwiese entstehen

Mit der Aktion 'Wir pflanzen einen Baum - gemeinsam für die Zukunft' koordinierte die Öko-Modellregion Mühlheimer Land ein erfolgreiches Projekt zugunsten Menschen und Natur. Ziel der Baumpflanzaktion am 13. November 2021 war, den Wert der Bäume für das ökologische Gleichgewicht und die regionale Vielfalt wieder in das Bewusstsein zu rücken. Zahlreiche Menschen nahmen an dem Projekt teil, entweder durch Baumpflanzungen auf ihrem Grund oder ganz einfach durch Mitarbeit bei größeren Projekten. Einige davon stellen wir hier vor.

Weitere Informationen unter www.wirpflanzeneinenbaum.de 

Alfons Linner schafft mit seinen Bäumen Zukunft

Angelika und Konrad Lipp haben einen Baum gepflanzt!

 

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  • TAGWERK Bio Markt Erding
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  • TAGWERK Bio Markt Arkade Ottobrunn
  • TAGWERK Bio Markt Frisch & Fein Landshut
  • TAGWERK Bio Markt Kleeblatt Moosburg
  • TAGWERK Bio Markt Markt Schwaben

 

 

Der eine Name lautet wie der Welthit von Prince. Der Name der anderen erinnert an die letzten farbigen Blühpflanzen des Jahres. Worüber wir hier jedoch sprechen, sind Kartoffeln! Mehlig, festkochend oder vorwiegend festkochend, Ofenkartoffel und Drillinge – all das sind uns wohl bekannte Eigenschaften. Purple Rain und Heiderot zeichnen sich neben ihrer hervorragenden Bio Qualität jedoch auch durch ein ganz besonderes Attribut aus, das ihnen einen Platz in der Kartoffel-Model-Welt sichern würden, wenn es die denn gäbe. Denn Heiderot und Purple Rain fallen in jedem Kartoffelsalat dank ihrer Farbe auf. Heiderot betört mit einem rosa-roten Fruchtfleisch mit weißen Sprenkeln, während Purple Rain mit einem satten Lila und hellweißen Flecken hervorsticht. Diese beiden Bio Kartoffelsorten haben es verdient, genauer angeschaut zu werden, ehe wir sie genießen.

Alles rund um die bunten Kartoffeln finden Sie hier!

 

 

 

Monika Drax ist Müllerin mit Leib und Seele. In der Drax Mühle wuchs sie auf und schon als Kind wußte sie, dass sie Müllerin werden wollte. Heute führt sie die Bio Mühle in Hochhaus auf ganz besondere Art und Weise. 

Ein Film gewährt den Blick hinter die Kulissen. 

 

Transparente Strukturen und der Verbraucher Kontakt zu Bio Landwirt*innen und Verarbeitungsbetrieben gehören zum TAGWERK Konzept. Veranstaltungen und Betriebsbesichtigungen zählen von Beginn an zum Bildungsangebot. Ein Filmprojekt ergänzt dieses Engagement seit 2019. Auf virtuellem Weg nimmt TAGWERK interessierte Menschen mit zu den Partnerbetrieben. In Pandemiezeiten kam diesem Weg noch mehr Bedeutung zu. Inzwischen kann TAGWERK fast 90.000 Klicks auf die knapp vierzig Filme mit Einblicken in das Wirtschaften und Arbeiten zahlreicher TAGWERK Partnerbetriebe verzeichnen. Gefördert wird dieses Projekt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bildungsprogramms ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

Auf Tuchfühlung mit Erzeuger*innen und Betrieben

Gezeigt werden drei verschiedene Filmversionen. ‚Einblicke‘ geht ins Detail. Landwirt*innen, Müller*innen, Metzger*innen und andere Betriebsleiter*innen stellen Höfe und Verarbeitungsstätten vor und erklären Zusammenhänge. ‚Nachgefragt‘ heißt die Serie, in der TAGWERK Mitarbeiter*innen oder im TAGWERK Förderverein Engagierte mit den Erzeuger*innen und Verarbeiter*innen sprechen. Sie stellen Fragen, die alle interessieren und setzen ganz eigene Schwerpunkte. ‚Impressionen‘ zeigen die Betriebe ausschließlich mit Bildern und ermöglichen so eine andere, visuell geprägte Perspektive.

Bio im Fokus

Zentrales Thema der Filme sind die Zusammenhänge der zertifizierten ökologischen Landwirtschaft. Wie wirkt sich dies aufs Wirtschaften aus? Welche Richtlinien müssen eingehalten werden? Wie laufen die Kontrollen ab? Welche Chancen lassen sich verwirklichen? Die Antworten auf diese Fragen stoßen auf großes Interesse. Der TAGWERK YouTube Kanal erfreut sich einem großen Interesse. Besondere Aufmerksamkeit finden alle Filme, die sich mit Tieren beschäftigen. So ist der Beitrag über die TAGWERK Bio Metzgerei mit über 32.000 Views absoluter Spitzenreiter.

Mit dem Filmprojekt ist es möglich, Menschen auf direktem Wege für die ökologische Landwirtschaft und die Erzeugung sowie Verarbeitung von Bio Produkten zu sensibilisieren. TAGWERK und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gehen mit dieser Kooperation einen erfolgreichen Weg, der nachhaltig Nähe zur ökologischen Landwirtschaft und ein Bewusstsein für die positiven Aspekte eines bewussten Konsums schafft.

Hier geht's zum TAGWERK YouTube-Kanal

 

Beim 18. Dorfener Stadtlauf, der am Tag der deutschen Einheit bei strahlendem Sonnenschein stattfand, war TAGWERK wieder stark vertreten. 30 Läuferinnen und Läufer, sowie zwei Walker*innen gaben in allen Wettbewerben, von 10 km bis zu den Kinderläufen alles. Das Team, bestehend aus Mitarbeiter*innen des Dorfener Tagwerkladen, Kunden und Freunden, konnte vorzeigbare Ergebnisse einfahren.

Auf dem Siegertreppchen

Carina Schneider kam von den 52 Frauen im 5 km Rennen als Dritte ins Ziel, Zweite wurden in den U18 und U20 Läufen Julius Appel und Luis Böhling. Als großes Talent überraschte Subhan Akbari, der im U14 Rennen souverän Erster wurde. Martin Kuhn holte bei Walkern den 2. Platz. Am TAGWERK Stand stärkten sich die Läuferinnen und Läufer nach ihrem Rennen mit frischem Bio-Obst. Das stieß auf allgemeine Begeisterung.

Um fürs nächste Jahr weitere Sportler*innen zu werben hatte sich Christian Empl, Inhaber des Dorfener Ladens, eine ganz besondere Taktik überlegt: Er ließ sich im 5km Rennen mit Absicht ins hintere Mittelfeld zurückfallen, machte so Unentschlossenen Mut und bekam dann auch viele Zusagen: „Do konn i s`nächste moi a mit lafa!“

 

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 Fotos: Christian Empl

 

Folgt man den geografischen Spuren des Muskatkürbis, findet man sich fälschlicherweise schnell in asiatischen Gefilden wieder. Er ist nämlich eine Unterart der japanischen Riesenkürbisse. Hört man dann seinen klangvollen französischen Namen ‚Muscade de Provence‘ oder auch den schlichten Titel Moschus-Kürbis, ist die Verwirrung komplett. In Wirklichkeit stammt er nämlich aus Mittel- und Südamerika, schlug dann aber auch in Europa Wurzeln. Der Muskatkürbis ist relativ anspruchslos. Am wichtigsten ist ihm die wärmende Sonne. Auch auf den Äckern in unseren Gefilden fühlt er sich sichtlich wohl.

Alles rund um den Muskatkürbis finden Sie hier!

 

Die Münchner VollCorner Filiale Warthestraße 1 eröffnet am 21.09.2021 eine TAGWERK Bio Metzgerei Theke. VollCorner ist ein langjähriger guter TAGWERK Partner. Die Bio Metzgerei freut sich sehr darauf, die Kunden in der Bogenhausener VollCorner Filiale künftig mit frischer Wurst und Fleisch versorgen zu können.

Infos unter 

Staatsmedaille für Engagement im ökologischen Landbau!

Demeter Landwirt Franz Obermeyer, Naturland Landwirtin Bernadette Lex und ebenfalls Naturland Landwirtin Edeltraud Melzl erhielten mit 17 weiteren Persönlichkeiten am 31. August 2021 die Staatsmedaille für langjähriges ehrenamtliches Engagement in den ökologischen Anbauverbänden. Stellvertretend für die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte Amtschef Hubert Bittlmayer die Auszeichnung zum Auftakt der Bio-Erlebnistage bei einem Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz.

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Foto 1 v.l. Amtschef Hubert Bittlmayer, Bernadette Lex, Vorsitzender LVÖ Hubert Heigl
Foto 2 v.l. Amtschef Hubert Bittlmayer, Edeltraud Melzl, Vorsitzender LVÖ Hubert Heigl

Foto 3 v.l. Amtschef Hubert Bittlmayer, Franz Obermeyer, Vorsitzender LVÖ Hubert Heigl

Quelle Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Der Biohof Lex

Schon über 40 Jahre ist es her, dass Lorenz Lex die Führung des Biohof Lex in Bockhorn/Emling übernahm. Zunächst noch konventionell bewirtschaftet, setzte der Landwirt ab 1979 auf einen ökologischen Weg, nachdem ihn eine gesundheitliche Krise zum Umdenken bewog. Heute ist der Biohof Lex ein Vorzeigebetrieb im Biolandbau, Hand in Hand bewirtschaftet von der ganzen Familie gemeinsam mit dem Personal. Die Historie des Biohof Lex in Bockhorn steht für eine mutige, entschlossene und oft außergewöhnliche Entwicklung mit dem Ziel, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Stellvertretend für die Familie und die Mitarbeiter nahm Bernadette Lex die Staatsmedaille entgegen.  Der Naturlandbetrieb ist seit Jahrzehnten TAGWERK Partner. Auf rund 150 Hektar baut die Familie Feldfrüchte wie Dinkel, Sojabohnen, Gewürze, Kartoffeln, Sonnenblumen, Buchweizen, Speisemais, Braunhirse und andere Pflanzen an. Auch die Verarbeitung ihrer Ernte übernimmt der Betrieb von der Trocknung bis zum Abpacken selbst.

Der Biohof Butz

Schon seit vier Generationen bewirtschaftet die Familie Melzl/Butz ihren Hof in Viehhausen. Schon 1990 stellten sie auf ökologische Landwirtschaft um. Auf 46 Hektar wachsen Bio Getreide und Bio Gemüse. Ihren Betriebskreislauf schließt die Familie mit Tierhaltung. Auf dem Hof leben 40 Milchkühe, Milchmastkälber und Mastrinder. Aber auch das Federvieh, bestehend aus Hähnchen, Enten, Legehühnern und Gänsen fühlt sich am Hof wohl. Kurze Wege und hohe Bio Qualität verbinden sich auch in den verschiedenen Produktionsstätten. Hofkäserei, Metzgerei und Bäckerei veredeln die Erzeugnisse zu hochwertigen Lebensmitteln.

Demeterhof Obermeyer

Franz Obermeyer war schon immer ein Vordenker der ökologischen Landwirtschaft. Auf den Äckern seines Hofs in Tengling wachsen Raritäten wie die Schwarze Beluga Linse, Chamapagnerroggen, Purpurweizen, Emmer und Einkorn, Buchweizen, Senf, Braunhirse, Gerste, Dinkel, Weizen, Kartoffeln und weitere Bio Feldfrüchte. Schon 1991 stellte er auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um. Der Bio Landwirt baut samenfeste alte Sorten an. Seine Getreide werden weiterverarbeitet zu Bulgur, Dinkel- und Emmerreis, Gries und Mehl. Aber auch Milchvieh findet bei Franz Obermeyer sein zuhause. Auch die Weiterentwicklung der ökologischen Landwirtschaft war und ist ihm eine Herzensangelegenheit. Als stellvertretender Vorsitzender der Landesvereinigung Ökologischer Landbau und auch im Demeter-Verband setzte er sich dafür ein.

TAGWERK gratuliert der Familie Lex, Familie Melzl-Butz und Franz Obermeyer zur Auszeichnung. Sie ist mehr als verdient und TAGWERK ist stolz, mit so außerordentlichen, engagierten Partnern zusammenarbeiten zu dürfen!

 

Die Herbstausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier (Achtung: für Darstellung mit Bildern müssen die Cookies akzeptiert werden):

 

Wäre sie orange, würde man sie für eine Karotte halten. Wäre sie rund und dick, würde man eine Sellerie in ihr erkennen. In Wirklichkeit hat sich die Pastinake aber eigentlich den Ruhm ihrer eigenen Qualitäten verdient. Ihre Popularität hält sich in Grenzen. Viele Menschen ziehen fragend die Augenbrauen hoch, wenn man sie auf die Pastinake anspricht. Dabei hat sie schon eine Schärpe getragen und durfte sich 2011/2012 das ‚Gemüse des Jahres‘ in Deutschland nennen. Gründe gibt es reichlich, die Pastinake einmal richtig vorzustellen. Und das tun wir jetzt auch!

Alles rund um die Pastinake finden Sie hier!

 

Im Verhältnis zu anderen Mühlen zählt die Drax-Mühle zu den kleineren. Das macht sie aber mit einem großartigen Konzept wett. Alte, meist unbekannte Urgetreidesorten mit klangvollen Nahmen wie Champagnerroggen,Lichtkornroggen oder Waldstaudenroggen sorgen für Verbraucher zunächst für ein Stirnrunzeln, bei der Verarbeitung zu Brot oder Gebäck zeigen sie dann jedoch, was in ihnen steckt.

Monika Drax wusste schon als Kind, dass sie Müllerin werden wollte. Das hat sie verwirklicht und gleichzeitig die Drax-Mühle zu einem Betrieb gemacht, der einen ganz besonderen Weg geht.

TAGWERK Mitarbeiterin und Kassier im TAGWERK Förderverein Andrea Schneider besuchte Monika Drax im August. In einem ausführlichen Gespräch stellte sie Fragen rund um die Mühle und bekam interessante Antworten.

 

Am 9. Juli 2021 griff das Notizbuch in Bayern 2 die Auswirkungen von regionalen Wertschöpfungsketten auf die ökologische Lebensmittelerzeugung auf. Michael Rittershofer, Vorstand des TAGWERK Fördervereins e.V., beantwortete interessante Fragen.

Hier geht es zum Interview: Mehr Bio durch regionale Wertschöpfungsketten

Die Sommerausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier (Achtung: für Darstellung mit Bildern müssen die Cookies akzeptiert werden): TAGWERK Zeitung 151, Sommer 2021

Landwirte mit artenreichen Wiesen und Weiden gesucht

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der BUND Naturschutz in Bayern (BN) halten gemeinsam mit der Ökomodellregion Mühldorfer Land Ausschau nach der Vielfalt auf den Flächen von Landwirten. Zur Teilnahme am Wettbewerb sind Landwirte eingeladen, die sich ihren Flächen an der Wiesenmeisterschaft beteiligen möchten. 

„Artenreiche Wiesen zu erhalten ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, wie es das Volksbegehren „Rettet Bienen und Bauern“ gezeigt hat. Mit dem Wettbewerb soll noch mehr öffentliches Bewusstsein in Politik und Gesellschaft für ihren Wert als Lebensraum aufgebaut werden“, so Marion Ruppaner, BN-Landwirtschaftsreferentin und weiter: „Bäuerinnen und Bauern, die diese blühenden Kleinode in der Bewirtschaftung halten, sollen mit dem Wettbewerb besondere Anerkennung erhalten“. (Quelle oekomodellregionen.bayern).

Teilnehmen können bäuerliche Betriebe im Haupt-, Zu-, und Nebenerwerb im Landkreis Mühldorf. Es kann nur je eine Wiese oder Weide pro Betrieb gemeldet werden. Voraussetzung ist, dass der Aufwuchs landwirtschaftlich verwertet wird und die Fläche mindestens einen halben Hektar groß sowie artenreich ist.

Alle genauen Informationen finden Sie HIER!

Bayern ohne Weißwurst wäre nicht Bayern. Die Entstehung der Weißwurst zu erzählen, bedeutet aber vielleicht, ein Auge zuzudrücken in den geschichtlichen Details, denn sie ist eine Legende unter den Wurstwaren und bei Legenden mischen sich Wahrheit und Dichtung oft auf charmante Weise. Wir wollen hier deshalb das berichten, was es über die Weißwurst zu berichten gibt, ohne den Anspruch darauf zu erheben, dass alles hieb- und stichfest ist.

Zart für den Kiefer - Genuss für den Gaumen

Hieb- und stichfest ist die Weißwurst nämlich grundsätzlich nicht. Seit ihrer kulinarischen Geburt zeichnet sie sich genau durch das Gegenteil aus. Eine Weißwurst hat zwar eine feste Konsistenz, zergeht aber trotzdem auf der Zunge. Kaumuskeln sind da von nachrangiger Bedeutung. Früher wurde sie nur gezuzelt, also aus dem Saitling, der Hülle, gesaugt. Das ist auch heute noch absolut salonfähig, wenngleich es inzwischen auch elegantere Methoden gibt, die Weißwurst zu genießen.

Wie alles begann

Aber zunächst zur Geburtsstunde der Weißwurst. Sie soll nämlich am 22. Februar 1857 aus der Not geboren worden sein. Sepp Moser, Wirt der Bierwirtschaft ‚Zum Ewigen Licht‘ an der Südseite des Münchner Marienplatzes, stand vor einem Problem. Ausgerechnet an Fasching, wo er immer ein gutes Geschäft mit seinen Bratwürsten machte, gingen ihm die Schafsdärme aus. Der gelernte Metzger griff zu Schweinedärmen, in die er das Brät füllte. Sie boten deutlich mehr Volumen. Die Würste waren deshalb dicker. Vielleicht briet Sepp Moser sie deshalb nicht. Stattdessen siedete er die Würste und das schmeckte den Gästen außerordentlich. Sie brachten den Wirt auf die Idee, künftig noch etwas Grünzeug hinzuzufügen. In heißem Wasser gegart und deshalb hell, mit Kräutern verfeinert erhielt die Weißwurst ihr Rezept und ihren Namen.
Allerdings war sie nicht wirklich eine Neuschöpfung des Sepp Moser. Vielmehr ist die Weißwurst eine Variante einer viel älteren Wurstspezialität. Die ‚Altmünchner Bockwurst‘ wurde einst zum Maibock serviert und galt als gute Unterlage für den Genuss des Starkbiers. Mit der heutigen Bockwurst hat sie nichts zu tun. Sie setzte sich aus Kalbs- und Schweinsbrat sowie ‚Grünzeug‘ zusammen. Die Altmünchner Bockwurst wurde in großen irdenen Töpfen in den Lokalen warmgehalten. Die neue Variante von Sepp Moser war jedoch leichter und verdrängte ihre historische Vorgängerin.

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Schon lange nicht mehr gültig ist eine Regel, die man sich immer noch leise zuraunt, wenn jemand am Abend Weißwürste isst. ‚Die Weißwurst darf das Mittagsläuten nicht hören!‘ Damals hatte das seinen Grund. Fehlende Kühlungsmöglichkeiten ließ die Spezialität leicht verderben. Heute stellt sich das Problem dank technischem Fortschritt und guten Kühlschränken nicht mehr. Wer mag, kann auch zur abendlich Brotzeit Weißwürste genießen.

Eine ganz besondere Weißwurst

Die Weißwurst der TAGWERK Bio Metzgerei knüpft an die Historie an und zeichnet sich durch Vorzüge aus, von denen viele damals Normalität waren. Hinein kommen nur regionale Zutaten von Schwein und Kalb, ergänzt durch Gewürze und Kräuter. Phosphat oder Geschmacksverstärker braucht die Bio Weißwurst von TAGWERK nicht. Im Warmfleischverfahren verarbeitet, enthält sie wie früher natürliches Phosphat. Das Fleisch stammt von Partnerbetrieben aus einem Umkreis von höchstens 100 km. Sie halten ihre Tiere nach ökologischen Richtlinien. Vom Stall bis zum Teller leben die Tiere ein wertschätzendes und artgerechtes Leben. Das Ergebnis ist eine TAGWERK Bio Weißwurst, die mit der Kombination ihrer Vorzüge Genuss pur für Weißwurstliebhaber bedeutet.

 

 

Die Frühjahrsausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier (Achtung: für Darstellung mit Bildern müssen die Cookies akzeptiert werden):

Die Winterausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier (Achtung: für Darstellung mit Bildern müssen die Cookies akzeptiert werden):

Rund 40 Gäste machten sich am Samstag, den 05. September 2020 auf nach Niederhummel. Reichlich Platz und sonniges Wetter sorgten für eine unkomplizierte Einhaltung der Corona Vorschriften. Die Stimmung konnte besser nicht sein.

Den Gästen schmeckten die TAGWERK Bio Weißwürste nicht nur ausgezeichnet. Sie hörten auch gespannt den Ausführungen von Geschäftsführer Reinhard Gromotka zu, der das Konzept der Metzgerei genau erklärte.

Schon beim 1. Hummler Weißwurstfrühstück waren sich alle einig, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein!

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TAGWERK - Unsere Bio Nachbarn

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