
Bei der Generalversammlung der TAGWERK-Genossenschaft am 23. Juni 2025 im Evangelischen Gemeindezentrum in Freising sprachen die GenossInnen offen über die wirtschaftlichen Herausforderungen des vergangenen Jahres. Trotz eines Umsatzrückgangs von 14 Prozent zeigt sich die Genossenschaft entschlossen, gestärkt aus der Situation hervorzugehen. Ein Verlust wurde einstimmig ins kommende Jahr übertragen, um gemeinsam neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Vorstand sowie Aufsichtsrat wurden entlastet.

Du willst wissen, woher dein Essen kommt, wie es produziert wird und was wirklich hinter Bio steckt?
Dann bist du hier genau richtig!
Unser Projekt BioZ (Bio für die Zukunft) bringt Licht ins Dunkel rund um den ökologischen Landbau, Bio-Produkte und ihre Verarbeitung. Wir zeigen, was Bio wirklich bedeutet und wollen uns verbinden! Gemeinsam mit dir wollen wir neue Wege gehen und andere mitnehmen: für gesunde Ernährung, echten Klimaschutz und eine enkeltaugliche Zukunft.
Denn du – ob Generation Y oder Z – spielst dabei die Hauptrolle.

Die neue Publikation „Unser Saatgut in Gefahr“ von SWISSAID beleuchtet, wie multinationale Konzerne weltweit Druck auf Bäuerinnen und Bauern ausüben, um ihr industrielles Saatgut zu vermarkten und lukrative Patente durchzusetzen. Dabei geht wertvolles, über Jahrtausende entwickeltes bäuerliches Saatgut verloren – ein kollektives Erbe der Menschheit und essenziell für Ernährungssicherheit und Biodiversität
Quelle: Swissaid, April 2025

Nach der Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler fordert der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die neue Regierung auf, die im Koalitionsvertrag definierten Vorhaben umzusetzen. Tina Andres, Vorstandsvorsitzende des BÖLW, betont die Bedeutung des ökologischen Landbaus als Innovationsmotor für eine nachhaltige und klimaschonende Landwirtschaft. Für Klimaschutz, Biodiversität, saubere Gewässer und gesunde Böden würden Bio-Betriebe Lösungen inr aktuelle Krisen bieten. Der BÖLW sieht in der neuen Regierung eine Chance, die ökologische Lebensmittelwirtschaft ökologisch und ökonomisch deutlich weiterzuentwickeln.
Mehr dazu in der vollständigen Pressemitteilung...
Quelle: Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V., 06.05.2025

Am 22. Mai, dem Welttag der biologischen Vielfalt, betont die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) die entscheidende Rolle von Bio-Betrieben beim Erhalt der Artenvielfalt. Eine umfassende Studie unter der Leitung des Schweizer Forschungsinstituts FiBL, die 528 Studien auswertete, zeigt: Auf Bio-Äckern wachsen 95 % mehr Wildpflanzenarten, es leben 35 % mehr Feldvogelarten und 23 % mehr blütenbesuchende Insekten.
Diese beeindruckenden Zahlen belegen die Notwendigkeit, den ökologischen Landbau weiterhin finanziell zu unterstützen. Knappe Kassen dürfen laut LVÖ kein Grund zur Kürzung der Mittel für Naturschutzaufgaben sein. Die LVÖ fordert die bayerische Staatsregierung zur weiteren Bereitstellung dieser Mittel auf.
Quelle: Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ), 21. 05.2025

Stressarm, schlachtwarm, ohne Chemie: Vor 10 Jahren treten die Tagwerk-Genossenschaft mit ihrem Vorstand Reinhard Gromotka, Bio-Landwirt Lorenz Kratzer und Metzgermeister Bernhard Renner an, um die Fleisch- und Wurstproduktion zu revolutionieren. Sie wollen ein Vorbild schaffen. Dabei stützt sich das besondere Betriebskonzept auf drei wesentliche Säulen: Respektvoller Umgang mit den Tieren auf ihrem letzten Weg, die schlachtwarme Verarbeitung, um chemisch aufbereitete Zusatzstoffe ausschließen zu können und so weit wie möglich das ganze Tier zu verwerten. Damit setzt die TAGWERK BIO METZGEREI in Niederhummel Maßstäbe in der Fleisch- und Wurstverarbeitung, mit wachsendem Erfolg. Nicht nur die Produktion steigt stetig, sondern insbesondere das Ansehen ihrer Produkte. Regelmäßig gewinnt das Team Auszeichnungen der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ).

Die Sommerausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier

Genossenschaften bilden eine faire, nachhaltige und demokratische Alternative zu klassischen Unternehmensformen. Bereiche, in denen Gemeinschaft und Kooperation von Bedeutung sind, profitieren von der Struktur der Genossenschaften.

Über 500 wissenschaftliche Veröffentlichungen liefern in einer Metastudie Analysen zur Bedeutung des Biolandbaus. Im Fokus der Studie standen die Bereiche Wasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klimaschutz und -anpassung, Ressourceneffizienz sowie Tierwohl.
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Quelle: Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), 08.04.2025

Die Ökolandwirtschaft ist in Europa weiterhin hoch im Kurs. Sowohl Anbauflächen als auch Umsatz verzeichnen ein Wachstum. Während Spanien die größte BIO Fläche bewirtschaftet, weisen Liechtenstein und Österreich die höchsten BIO Anteile auf. Der Einzelhandel blickt 2023 vor allem in Ländern mit etablierten BIO Märkten auf eine steigende Nachfrage.
Hier geht's zum Artikel auf oekoland.de
Quelle: oekolandbau.de, 23.04.2025

Honigtau von Nadelbäumen, fein kristallisiert, zartschmelzend… All das hört sich fast ein bisschen romantisch an. Kommt Melezitose ins Spiel, ist es gleich vorbei mit der Romantik. Diese sachliche Bezeichnung steht jedoch für ein ganz besonderes Qualitätsmerkmal von Honig. Und da sind wir wieder bei unseren lieblichen Formulierungen.
Melezitose ist nämlich eine besondere Zuckerverbindung. Sie kommt im Honigtau von Nadelbäumen wie Fichten oder Tannen vor. Ihr ist es zu verdanken, dass der Honig außergewöhnlich schnell und fein kristallisiert. Das geschieht oft schon in der Wabe.
Manche Honigfreunde mögen es aber cremiger. Deshalb kommt ein spezielles Rührverfahren zum Einsatz. Das Ergebnis kann sich hören, vor allem aber schmecken lassen: Ein zartschmelzender, kräftig-malziger Honig, der seine Cremigkeit lange behält, nicht nachhärtet und unsere Geschmacksnerven in köstliche Ekstase versetzt – Melezitose-Honig!
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wo der Unterschied zum klassischen Waldhonig liegt. Vorab kann man klar sagen: Das Geschmackserlebnis ist das gleiche. Der Unterschied liegt in der Konsistenz. Klassischer Waldhonig kristallisiert mit der Zeit aus und wird fester. Auch dies ist ein Qualitätsmerkmal. Es zeigt, dass der Honig unbehandelt ist. Wie schnell es dazu kommt, hängt von der Zusammensetzung des Zuckers, Lagertemperatur und anderen Umgebungsfaktoren ab. In jedem Fall wird klassischer Waldhonig mit der Zeit fester.
Entscheiden muss jeder selbst! Aber egal welche der beiden Varianten auf das Honigbrot geschmiert wird, es wird in jedem Fall schmecken!

Im April trafen sich Staatsministerin Michaela Kaniber, die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern), die Molkerei Gropper, die Andechser Molkerei Scheitz sowie die Präsidenten der Anbauverbände Bioland und Naturland, die die Interessen des deutschen Dachverbands BÖLW vertreten, sowie die Europäische Vereinigung IFOAM Organics Europe zum Spitzengespräch. Im Zentrum stand der praktikable Übergang zum Umgang der Weideverordnung für die bayerischen BIO Betriebe. Im Schulterschluss machten sich Bio-Verbände, deren politische Vertretung und die der Bio-Verarbeitung für ein gemeinsames Ziel stark: Um möglichst viele Betriebe auf dem Weg zur Weide mitnehmen zu können, ist vor allem eine längere Übergangszeit notwendig.
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Quelle: lvoe.de 11.04.2025

Was Claudia Häußler macht, macht sie mit Leidenschaft. Die BIO Bäuerin vom Biolandhof Gallenbach liebt es zu verarbeiten, was auf den eigenen Äckern und im eigenen Garten wächst. Dieses Rezept möchte sie mit euch teilen.

Am 25.02.2025 veröffentlichten 200 Organisationen in der EU ein gemeinsames Statement. Darin fordern sie weiterhin eine strenge Regulierung für Gentechnik. Auch die Jugendverbände in Deutschland positionieren sich. Die Deregulierung von Gentechnik stand zuletzt nicht mehr ganz so stark im Fokus der Öffentlichkeit – trotzdem ist sie lange nicht vom Tisch. Kürzlich legte die polnische EU-Ratspräsidentschaft einen neuen Entwurf für die künftige Regulierung vor und erzielte die gewünschte Mehrheit. 200 Organisationen, darunter Greenpeace und zahlreiche Bio-, Landwirtschafts- und Zuchtverbände, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen veröffentlichten ein Statement. Darin warnen sie vor einer unverhältnismäßigen Deregulierung.
Hier geht's zum Artikel von Bioland
Quelle: Bioland, 25.02.2025

Am 14. März 2025 stimmte der Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV/COREPER) in Brüssel über den Vorschlag der polnischen Ratspräsidentschaft zur Reform des EU-Gentechnikrechts und damit zum Umgang mit neuen Pflanzenzüchtungstechniken (neue genomischen Techniken – NGT) ab. Polen erzielte die erwünschte Mehrheit. Bei der Abstimmung handelt es sich zwar noch nicht um die finale Ratsposition, sie gilt aber als zuverlässiger Gradmesser für das Abstimmungsverhalten der Mitgliedsstaaten. Aus der Bio-Branche kamen kritischen Stimmen.
Hier geht's zum Artikel auf oekolandbau.de
Quelle: oekolandbau.de, 17.03.2025

Die Weidehaltung ist in der ökologischen Milcherzeugung wichtig. Doch für extensiv genutztes Grünland gibt nur wenige wissenschaftliche Daten dazu, wie sich die Nutzung in der Praxis optimieren lässt. Im Projekt GrazyDaiSy wurden bestehende Konzepte von Betrieben mit vorwiegend extensiv genutzten Flächen untersucht und miteinander verglichen. Für ökologisch wirtschaftende Milchviehbetriebe ist die Weidehaltung in der Regel ein wesentlicher Baustein der Rationsgestaltung und damit auch für den wirtschaftlichen Erfolg. Das gilt auch für extensive Weiden in Mittelgebirgslagen. Allerdings zeichnen sich extensive Weiden in der Regel durch geringere Erträge und Energiegehalte aus, sodass sich meist nur geringere Milchleistungen erreichen lassen als bei der Nutzung intensiverer Weiden.
Quelle: oekolandbau.de, 20.02.2025

Der Landkreis Mühldorf a. Inn gilt als hervorragendes Bio-Erzeugerzentrum und ist Standort international tätiger Firmen im Bereich Bioerzeugung. Seit 11 Jahren nun gibt es im Landkreis Mühldorf eine Öko-Modellregion, gemanagt vom TAGWERK e.V.. Nun wurde dort ein neues Format entwickelt, um den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Landwirtschaft einen direkten Einblick in die Entstehung des Mühldorfer Bio-Erzeugerzentrums zu geben. Diese 'BioRegio-Touren' führen zu Unternehmen und Betrieben, die Bio-Wertschöpfungsketten voranbringen, Bio aus dem Landkreis in die ganze Welt tragen und auf nachhaltige, ökologische Landwirtschaft setzen. Die Öko-Modellregion Mühldorfer Land arbeitet hier mit dem Landkreises Mühldorf a. Inn zusammen, der Träger der Öko-Modellregion ist.
Quelle: Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ), 20.02.2025
Hier geht's zum Auftakt der BioRegioTour zur neuen Mühle der PrimaVera Naturkorn
Hier geht's zur BioRegioTour zum Biolandhof der Familie Eisgruber in Huttenstätt bei Gars a. Inn

Genossenschaften blicken auf eine lange Historie zurück, die sie auch ihren Erfolgen zu verdanken hat. Bis heute stehen viele Genossenschaften für soziale Ansprüche, wirtschaftliche Unabhängigkeit und gemeinschaftliche Verantwortung.

Gute Erträge, Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität lassen sich im Biolandbau gut miteinander verbinden. Bei Kulturen wie Getreide und Kartoffeln müssen die Erträge allerdings noch verbessert werden. Dies belegt eine gemeinsame Studie vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und von Agroscope. Sie beruht auf den Daten aus 40 Jahren DOK-Versuch, einem weltweit einzigartigen Langzeitversuch im Freiland.
Quelle: Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), 06.02.2025
Urban Ewald ist Pflanzenzuchtexperte. Auf dem Dachauer Obergrashof setzt er gerade ein anspruchsvolles Projekt um: Die Entwicklung von Spinat-Populationen. Was das heißt? Gar nicht so einfach zu erklären. Aber Urban ist es in diesem Film gelungen. Kurz gefasst geht es darum, einen widerstandsfähigen Spinat zu züchten, aus dem erneut Saatgut gewonnen werden kann und der mit den Bedingungen seines Lebensraum gut klarkommt.
| 15. Januar 2026 | 20:00Jungle Swing in der Wolfmühle |
| 16. Januar 2026 | 10:00Bodenworkshop mit Bodenpraktiker Hans Schiefereder |
| 17. Januar 2026 | 12:00Wir haben es satt! Demo in Berlin |
